Kredite

Falls Sie sich als Privatkunde heutzutage über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten informieren, wird Ihnen sicherlich vor allen Dingen eine Vielzahl von unterschiedlichen Bezeichnungen für die diversen Darlehen auffallen. Letztendlich sind es allerdings nur drei unterschiedliche Kredittypen, die über 90 Prozent der vergebenen Darlehen ausmachen. Es handelt sich dabei um Dispositionskredite, Immobilienkredite und Ratenkredite, zu denen unter anderem auch das Anschaffungsdarlehen gehört.

 

Eigenschaften und Merkmale des Anschaffungsdarlehens

Es gibt zahlreiche Namen, unter denen Banken ihren Privatkunden Kredite zur Verfügung stellen. Zu den häufigsten Bezeichnungen gehören:

Ferner gibt es noch weitere Bezeichnungen, die die Kopplung des Kredites an eine spezielle Verwendung verdeutlichen. Darunter fällt zum Beispiel der Autokredit, der Urlaubskredit oder der Umzugskredit. Das Anschaffungsdarlehen ist demnach keine eigene Kreditart, sondern fällt in den weiten Bereich der Ratenkredite.

Dennoch möchten nicht wenige Banken mit dieser speziellen Bezeichnung ausdrücken, wofür diese Art von Kredit eigentlich gedacht ist. Demzufolge lässt sich vom Namen ableiten, dass das Anschaffungsdarlehen zur Finanzierung privater Konsumausgaben (Anschaffungen) dienen soll. Von der Struktur her handelt es sich um einen Ratenkredit, sodass die aufgenommenen Darlehenssumme innerhalb einer vereinbarten Laufzeit getilgt werden muss.

Selbstverständlich enthält die monatliche Kreditrate auch die Zinsen, die zwischen Kunde und Bank vereinbart werden.

Mögliche Verwendungszwecke beim Anschaffungsdarlehen

Das Anschaffungsdarlehen ist unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass es nahezu ausschließlich zu privaten Zwecken bestimmt ist. Die Kreditsummen beginnen je nach Bank meistens erst ab 3.000 oder 5.000 Euro und reichen oft bis 50.000 Euro. Daher sind es weniger kleine oder mittlere Ausgaben, die mit diesem Kredit finanziert werden sollen. Stattdessen handelt es sich in den meisten Fällen um etwas größere Anschaffungen, wie zum Beispiel:

  • Kauf eines neuen Autos / Motorrades
  • Möbel
  • Mediengeräte von hoher Qualität bzw. zu höheren Preisen
  • erste Wohnungseinrichtung
  • Urlaubsreise
  • Finanzierung eines Umzuges

Grundsätzlich ist es beim Anschaffungsdarlehen so, dass es im Prinzip keine Einschränkung bezüglich des möglichen Verwendungszweckes gibt. Es bleibt dem Kunden also letztendlich selbst überlassen, wofür er diesen Kredit nutzen möchte.

 

Angebote der Banken miteinander vergleichen

Falls Sie sich für ein Anschaffungsdarlehen interessieren, sollten Sie einen Vergleich der Anbieter vornehmen. Dabei ist zu beachten, dass nicht nur solche Kreditangebote verglichen werden, bei denen die Bank die Bezeichnung Anschaffungsdarlehen gewählt hat. Vielmehr können sämtliche Kreditformen miteinander verglichen werden, die in den Bereich der Ratenkredite fallen. Um den Vergleich möglichst effektiv und zeitsparend zu gestalten, ist es empfehlenswert, einen Online-Rechner zu nutzen. Beim Vergleich selbst sollten auf einige Details geachtet werden. Dazu gehören natürlich der zu zahlende Effektivzins, aber auch Flexibilität bei der Laufzeit sowie mögliche Sondertilgungen, falls diese von Interesse sind.

Da es sich beim Anschaffungsdarlehen um einen Kredit handelt, der in dieser oder ähnlicher Form von nahezu allen Banken vergeben wird, sollten Sie einen Onlinevergleich durchführen. Sie profitieren dabei nicht nur von einer Zeitersparnis, sondern können auch viel mehr Angebote miteinander vergleichen, als es durch das individuelle Einholen von Kreditangeboten möglich wäre.

 

 

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