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Die Bedürfnisse der zahlreichen Geschäftskunden im Bezug auf Finanzierungen sind teilweise sehr unterschiedlich. Daher haben die meisten Banken dafür gesorgt, dass diverse Kredite zur Verfügung stehen, die auf den jeweiligen Bedarf des gewerblichen Kunden zugeschnitten sind. Neben dem Investitionskredit, der insbesondere zur Finanzierung von Anlagevermögen dient, gehört auch das Warenfinanzierungsdarlehen zu den häufig vergebenen Krediten in diesem Bereich.

 

Was wird mit einem Warenfinanzierungsdarlehen finanziert?

Im Prinzip lässt sich bereits aus der Bezeichnung erkennen, zu welchem Zweck ein Warenfinanzierungsdarlehen in erster Linie verwendet wird. Meistens wird diese Art von Krediten nämlich vergeben, wenn ein Geschäftskunde bzw. gewerblicher Kunde den Einkauf von Waren finanzieren muss. Demzufolge handelt es sich bei einem derartigen Darlehen nahezu immer um eine Vorfinanzierung. Das Geschäft läuft nämlich bei den meisten Kunden, die im Bereich des Handels tätig sind so, dass zunächst Waren eingekauft werden. Diese müssen insbesondere zu Beginn der Geschäftstätigkeit vorfinanziert werden, denn erst durch den Verkauf kommen Einnahmen zustande. Somit ist das Warenfinanzierungsdarlehen ein völlig übliches Darlehen, welches bei zahlreichen Geschäftsleuten im Bereich des Handels häufig in Anspruch genommen wird.

Aufgrund der Konstruktion (Warenvorfinanzierung) ist es in der Praxis sogar üblich, dass ein Kunde in regelmäßigen Abständen immer wieder ein Warenfinanzierungsdarlehen aufnimmt. Sind die erstmals eingekauften Waren nämlich verkauft, müssen wiederum neue Artikel gekauft werden. Dies kann entweder aus dem Verkaufserlös geschehen oder durch Aufnahme eines neuen Darlehens. Genau aus diesem Grund handelt es sich bei dieser Art von Kredit meistens auch nicht um einen Ratenkredit, sondern um einen sogenannten Rahmenkredit bzw. Abrufkredit. Das Warenfinanzierungsdarlehen dient also nahezu immer der Finanzierung des Umlaufvermögens.

 

Die Eigenschaften des Warenfinanzierungsdarlehens

Wegen der bereits angesprochenen Situation, in denen ein Warenfinanzierungsdarlehen meistens in Anspruch genommen wird, wäre ein Ratenkredit meistens wenig sinnvoll. In diesem Fall müsste der Kunde nämlich eine bestimmte Kreditsumme aufnehmen, diese zurückzahlen, um noch während der Laufzeit oder im Anschluss daran sofort wieder einen neuen Kredit aufzunehmen. Daher ist es wesentlich sinnvoller, entweder einen Rahmenkredit oder einen Abrufkredit zur Verfügung zu stellen. Dabei handelt es sich im Prinzip um eine Kreditlinie, über die der Kunde nach Belieben verfügen kann. Aus diesem Grund ist der Warenfinanzierungsdarlehen auch häufig mit einem Kontokorrentkredit gleichzusetzen, wobei allerdings meistens eine gewisse Mindesttilgung (beispielsweise pro Monat) vereinbart wird.

 

Die Konditionen beim Warenfinanzierungsdarlehen

Im Bereich des Warenfinanzierungsdarlehens gibt es verschiedene Konditionen, die von Bedeutung sind. In erster Linie wird den Kunden natürlich der Zinssatz interessieren, der für den in Anspruch genommenen Betrag zu zahlen ist. Hier muss allerdings unterschieden werden, ob es sich von der Kreditart her um den bereits angesprochenen Rahmen- bzw. Abrufkredit oder doch um einen Ratenkredit handelt. In den ersten beiden Fällen werden die Zinsen nämlich normalerweise nur für den Betrag berechnet, der tatsächlich in Anspruch genommen wurde. Steht dem Kunden also beispielsweise ein Rahmenkredit in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung, nimmt er aber fast nimmt er aber meistens nur 20.000 Euro in Anspruch, so wird natürlich auch nur für diesen Betrag ein Zins berechnet.

Darüber hinaus findet normalerweise eine taggenaue Berechnung der Zinsen statt. Eine feste Laufzeit gibt es beim Warenfinanzierungsdarlehen häufig nicht. Vielmehr hat der Kunde die Möglichkeit, sich innerhalb des zugesagten Rahmens zu bedienen. Natürlich muss zwischendurch immer wieder eine teilweise Rückführung erfolgen, damit die Kreditlinie bei Bedarf wieder voll ausgeschöpft werden kann. Manchmal wird zwischen Kunde und Bank auch vereinbart, dass eine feste Mindestrückzahlung pro Monat vorgenommen wird. Dies kann zu Beispiel so aussehen, dass monatlich mindestens fünf oder zehn Prozent des Schuldsaldos zurückgeführt werden.

Als Geschäftskunde ist das Warenfinanzierungsdarlehen vielleicht auch für Sie von großer Bedeutung. Falls Sie im Handelsbereich tätig sind, also ihr Geschäft auf dem An- und Verkauf von Waren basiert, ist diese Kreditart oftmals die optimale Lösung. Nutzen Sie die Möglichkeit, die zahlreichen Angebote in diesem Segment von einem erfahrenen Kreditvermittler (Bon Kredit) vergleichen zu lassen.

 

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